Glossar

Wissenwerte kurze Erklärungen zu oft verwendeten Begrifflichkeiten.

Eine Besicherung liegt vor, wenn Sicherheiten für Kredite in Form von Liegenschaften, Bürgschaften, Pfandrechten etc. dem Gläubiger angeboten werden können.
Interim-Manager übernehmen Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit in einer Linienposition. Häufig werden Interim-Manager im Krisenmanagement und zeitweise in zusätzlicher Führungsosition eingesetzt, um ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil zu sanieren.
Interim-Manager setzen hrer Aufgabe entsprechend im Laufe einer Umstrukturierung oder Sanierung notwendige Aufgaben selbst um und begleiten diese. Sobald das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist, verlassen Interim Manager das Unternehmen.
Karriereplanung ist ein wichtiger Teil der langfristigen Personalplanung im Bereich des Führungspositionen innerhalb eines Unternehmens.
Um sicherzustellen, dass zukünftig die erforderlichen Führungskräfte im Unternehmen gestellt werden können, sind frühzeitig personalpolitische Entscheidungen zu treffen. Zu einer Karriereplanung gehört auch eine mögliche Nachfolgeplanung, um dem Unternehmen Sicherheit bei der Nachfolge von Positionen zu gewährleisten.

Grundlage einer Karriereplanung ist auf der einen Seite die Mitarbeiterbeurteilung, auf der anderen Seite sind Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Jobrotationen und weitereführende Angebote innerhalb eines Unternehmens einige der Bausteine, die im Rahmen einer Karriereplanung Anwendung finden.

Eine Kollektivereinbarung ist eine Vertragsform, bei der der Vertrag nicht zwischen einzelnen Vertragsparteien, sondern verbindlich für ein ganzes Kollektiv geschlossen wird. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen sowie Dienstvereinbarungen  im öffentlichen Dienst sind im unternehmerischen und personellen Bereich gängige Formen eines Kollektivvertrages.
Die Liquiditätsreserve gibt an, wie lange die finanziellen Mittel eines Unternehmens noch ausreichen, um die zur Begleichung der Zahlungsverpflichtungen notwendigen Mittel in einem bestimmten Zeitraum, noch ausreichen.
Mediation ist ein Verfahren zur konstruktiven und außergerichtlichen Bearbeitung und Lösung von Konflikten zwischen Unternehmen, Kreditinstitutionen und Finanzgebern, weiteren Gläubigern und anderen involvierten Parteien. Der Mediator leitet hierbei als unabhängiger und „allparteilicher“ Dritte das Verfahren und begleitet die weiteren Parteien konstruktiv als Mittler. Ziel einer Mediation ist es, eine für alle Parteien möglichst zufriedenstellende Lösung zu finden, die den jeweiligen Bedürfnissen und Interessen möglichst weit entspricht.

Mediatoren besitzen je nach Vertragsentwurf in der Regel keine Entscheidungskompetenz, sondern vermitteln konstruktiv die Lösungsfindung zwischen den Parteien. Die verschiedenen Standpunkte, Ziele und Emotionen herauszufinden,  sie dann zu kanalisieren und entsprechend der Gewichtung der jeweiligen Interessen dann mögliche Lösungsoptionen vorzuschlagen, ist eine Aufgabe des Mediator.

Die jeweiligen Vereinbarungen sehen  oft ganze Lösungspakete mit mehreren Teillösungen vor,  um so die unterschiedlichen Standpunkte und Interessen der Parteien in bestmöglichem Maße abzudecken.

Sanierungskonzepte dienen in vielen Fällen den Kreditinstituten oder Finanzierungsgebern als Entscheidungshilfe bei Finanzierungsfragen. Ein nur durch die Geschäftsleitung oder den Unternehmen initiiertes Sanierungskonzept ist dagegen seltener anzutreffen, bietet sich aber in vielen Fällen an.

In einem Sanierungskonzept werden die Unternehmensziele, die Chancen und Gefahren des Geschäftsumfeldes und die entsprechend dazu passenden Maßnahmen zu einer Gesundung, Stabilisierung und Weiterentwicklung des Unternehmens aufgezeigt.

Bei der Anforderung eines Sanierungskonzeptes seitens eines Kreditinstitutes spielt dieses bei der Entscheidung über weitere Finanzierungsmaßnahmen neben weiteren Faktoren eine maßgebliche Rolle und ist entsprechend detailliert und sorgsam zu erstellen.

Die Strategieentwicklung ist eine substantielle Aufgabe eines Unternehmens- Managements . Aufgabe ist es, vom jeweils aktuellen Stand des Unternehmens ein Konzept zur zukünftigen Weiterentwicklung des Unternehmens zu erstellen. Bei der Strategieentwicklung spielen die verschiedensten Faktoren eine Rolle. Diese müssen vorab genau analysiert werden.

Beispiele für einige dieser Faktoren können beispielsweise neben der Analyse von internen Aufgabenstellungen desweiteren die Analyse des Branchenumfeldes, das Erfolgspotential der Unternehmensleistungen als auch mögliche Hemmnisse und Aufgabenstellungen in gesamtvolkswirtschaftlicher Hinsicht sein.

Supply Chain Manegement beinhaltet die Koordination und Optimierung von Prozessen, die bei der Erstellung eines Produktes zwischen verschiedenen Akteuren und Prozessstufen anfallen.

Beim Supply Chain Management wird die komplette Wertschöpfungskette betrachtet, das heißt der Material- und Informationsfluss über den kompletten Wertschöpfungsprozess. Angefangen bei der Rohstoffgewinnung, über die Veredelung und Produktion bis zur Vertriebsplanung und dem Eintreffen des Produktes beim Endverbraucher. Alle einzelnen Bereiche werden im Supply Chain Management gesamtheitlich betrachtet.

Der Begriff Supply Chain Management beinhaltet hierbei neben der physischen Umsetzung  auch die Prozesse im Bereich der Organisation, Auftragsabwicklung und dem Geldfluss. Sinn eines Supply Chain Management ist die Optimierung der Leistungen bei der Erstellung des Produktes und die mögliche Reduzierung der entstehenden Kosten im gesamten Prozess.

Beim Tournaround  spricht man bei einem wirtschaftlich in der Krise befindlichen Unternehmen von dem Punkt, an dem sich die Unternehmenssituation von einer finanziell schlechten Ausgangsposition hin zu einer Gewinnsituation gewandelt hat.

Das bedeutet, zu dem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen eine erfolgreiche Gewinnsituation erreicht hat, spricht man von einem Touraround.
Beispiele für einige dieser Faktoren können beispielsweise neben der Analyse von internen Aufgabenstellungen desweiteren die Analyse des Branchenumfeldes, das Erfolgspotential der Unternehmensleistungen als auch mögliche Hemmnisse und Aufgabenstellungen in gesamtvolkswirtschaftlicher Hinsicht sein.

Turnaround-Management beinhaltet den Einsatz verschiedener Maßnahmen, um ein Unternehmen vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren.
Die Entwicklung des Unternehmens hin zu einem gesunden Unternehmen, d.h. zum Erreichen einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit, ist das Ziel einer Restruktrurierung & Sanierung.
Eine Restrukturierung oder Umstrukturierung beinhaltet im betriebswirtschaftlichen Sinn Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der organisatorischen, betriebswirtschaftlichen oder marktorientieren Bedingungen eines Unternehmens.
Im schlimmsten Fall haben die Restrukturierungsmaßnahmen ihre Ursache in einer Unternehmenskrise, und dienen dann der Neuordnung und Re-Organisation, um eine Gesundung und damit Weiterführung des Unternehmens herbeizuführe und zu ermöglichen.

Die Werteorientierung innerhalb eines Unternehmens stellt einen wichtigen Faktor für das Unternehmen dar. Durch definierte Werte innerhalb eines Unternehmens ergibt sich nicht nur eine stärkere Unternehmenskultur, sondern oftmals auch eine Verbesserung der finanziellen Ergebnisse sowie eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsame Werte sind die Basis für die Anziehungskraft des Unternehmens nach innen zu den Mitarbeitern und nach außen zu den Kunden und Auftraggebern.
In der Werteorientierung gibt es verschiedene Ansätze, diese unterscheiden sich in der Definition der Werte und in der Zielsetzung. Wichtig bei einer Werteorientierung und Wertedefinition ist die konsequente Umsetzung innerhalb des Unternehmens.